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Meldelisten zur 83.Nordseewoche gut gefüllt

Der Countdown für die Vorbereitungen zu Deutschlands größter Offshore Regatta in der Nordsee geht in die heiße Phase und die Meldelisten zu den Rennen füllen sich. Bereits deutlich über 70 Schiffe haben Ihre Teilnahme am Pfingstwochenende auf Helgoland angemeldet und noch bis Freitagnacht (19.5.) sind die Meldelisten geöffnet. Doch auch für Nachzügler ist gesorgt: Ein Nachmelden ist bei den meisten Wettfahrten gegen erhöhte Meldegebühr noch bis einen Tag vor dem Start möglich.

Bug an Bug. - Zu Pfingsten wird es in diesem Jahr wieder voll auf Helgoland (Foto: Hinrich Franck)

Bug an Bug. – Zu Pfingsten wird es in diesem Jahr wieder voll auf Helgoland (Foto: Hinrich Franck)

Während der überwiegende Teil der Schiffe mit ORC-Club oder ORCi Vermessung zur Nordseewoche antreten, haben sich in diesem Jahr bereits rund zwanzig Yachten zur Teilnahme am beliebten Family Cruiser Cup angemeldet. Diese Startklasse richtet sich vornehmlich an Einsteiger und auch an kleine Crews, die am Regattaevent teilnehmen möchten, ohne den Aufwand einer Schiffsvermessung auf sich nehmen zu wollen. Ideal, um einmal Regattaluft zu schnuppern. Für sie legt die Regattaleitung vor dem Start je nach Schiff individuelle Rennwerte fest, mit denen die gesegelten Zeiten der zum Teil sehr unterschiedlichen, Yachten rechnerisch vergleichbar werden. Der Gewinner des Family Cruiser Cup wird dann über eine der Zubringer- und Rückregatten, wie dem MINOX Cup Cuxhaven Helgoland, und den Ergebnissen bei den traditionell größten Regatten, Capitell-Cup Rund Helgoland und dem VOMEX Cup Helgoländer Acht, ermittelt.

Highlight Budweiser-Cup Helgoland Edinburgh

Ein besonderes Segel-Highlight der 83. Nordseewoche ist in diesem Jahr die Langstreckenregatta ab Pfingstmontag: Bereits zum 25. Mal in der Geschichte der Nordseewoche führt der Kurs von der Nordseeinsel Helgoland ins schottische Edinburgh.

Knapp 30 Yachten haben sich bisher zu der rund 420 Seemeilen langen Strecke angemeldet und rechnen je nach Schiffsgröße mit bis zu vier Tagen Segelzeit auf See. Das macht Nordseewoche-Langstrecke auch in diesem Jahr wieder zu einer besonderen Herausforderung für Skipper und Crews.

Um die Strapazen des Rennens sicher zu bewältigen, werden besondere Anforderungen an die Teilnehmer gestellt: So müssen die Skipper neben umfangreicher Sicherheitsausrüstung der Schiffe auch einen hohen Ausbildungsstand ihrer Crew nachweisen, beispielsweise durch spezielle Überlebenstrainings für den Fall einer Havarie.

Während die meisten Boote um etwa 14 Meter lang sind, führen derzeit mit 20 Metern die Milan und die 17,4 Meter lange Sunbird die Meldeliste der Regatta an. Kleinste Yacht im Feld des, erstmals als Budweiser-Cup Helgoland Edinburgh ausgetragenen, Rennens ist zur Zeit die Tramontane mit 9,32 Metern Länge.

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