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Informationen für Teilnehmer

Die Nordseewoche ist mehr als nur Regattasegeln - sie ist eine Kultveranstaltung. Und das schon seit 1922. Die Gründung des Vereins "zur Schonung der Betten in der Morgenröte" in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts zeugt schon früh davon.

Damit die Nordseewoche gelingt, einige Ratschläge:

  1. Grün ist das Land, rot ist die Kant, weiß ist der Sand - Du bist auf Helgoland.
  2. Die NORDSEEWOCHE dient nicht der Erholung.
  3. Wer mehr als drei Eiergrog überlebt ist krank.
  4. Beaufort ist kein Schimmelkäse.
  5. Die großen Fische im Pelz nennt man Seehunde.
  6. Den Hummer-Cup kann man nicht essen.
  7. Brigantine gehört nicht ins Haar.
  8. Die Lange Anna darf nicht bestiegen werden.
  9. 20 Schiffe im Päckchen sind kein „Schnäppchen".
  10. Rund Helgoland: Zu Fuß eine Stunde, zur See je nach dem.

Nützliche Informationen zum Download

 

Kennzeichnung

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Alle Teilnehmer müssen den Aufkleber mit der Starnummer beidseitig am Bug ihres Schiffes führen. Außerdem müssen die Flaggen
  • von Nordseewoche/boot Düsseldorf während allen Regatten
  • und die Flagge der Capitell AG während des Capitell-Cup Rund Helgoland am Sonntag

gesetzt sein.  

Sicherheitsrichtlinien

Das Team der Nordseewoche ist immer bemüht, die Nordseewoche in ihrer ganzen Vielfalt so zu gestalten, dass jeder der Teilnehmer das für sich, seine Crew und sein Schiff ideale Programm für die Pfingsttage zusammenzustellen kann. Gleichzeitig sind wir als Veranstalter auch aufgerufen, uns den weltweiten Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Sicherheit anzupassen bzw. sie auch mitzugestalten.

Die Kreuzerabteilung des Deutschen Seglerverbandes hat ihre Sicherheitsrichtlinien überarbeitet und dem internationalen Standard angepasst. Die Nordseewoche hat diesen internationalen Standard in Sachen „Qualifikation der Crew“ schon vor vier Jahren übernommen und den Kurs „ISAF Survival at Sea“ für mindestens 30 % der Crew eingefordert. Inzwischen haben sich die Anforderungen an die Ausbildung der Mannschaft weiterentwickelt und es wird ebenfalls eine weiterführende „Erste Hilfe“-Ausbildung gefordert.

Insbesondere die Teilnehmer an der Wettfahrt „Pantaenius Rund Skagen“ sollten sich mit der aktuellen Fassung der Sicherheitsvorschriften der „Special Regulations“ des ORC befassen.

"Sicherheit geht vor" meint dazu der Organisationsleiter der NORDSEEWOCHE Marcus Boehlich von der Seglervereinigung Altona Oevelgönne aus Hamburg: "In den vergangenen Jahren haben wir mehrfach Teilnehmer nicht zulassen können, weil sie keine den Regeln entsprechenden Sturmsegel hatten."

Survival at Sea Kursus ORS 6.02 für theoretische Übungen – ORS 6.03 für praktische Übungen

Lehrinhalte des Kurses ist im einzelnen:

  • 6.02.1 Handhabung und Wartung der Sicherheitsausrüstung
  • 6.02.2 Sturmsegel
  • 6.02.3 Schadenkontrolle und Reparatur
  • 6.02.4 Schwerwetterverhaltensregeln, Bootsführung, Treibanker
  • 6.02.5 Mann-über-Bord-Verhütung und Bergung von Personen
  • 6.02.6 Assistenz für andere Fahrzeuge
  • 6.02.7 Unterkühlung
  • 6.02.8 SAR Organisation und Methoden
  • 6.02.9 Wettervorhersage
  • 6.03 Inhalt des praktischen Trainings
  • 6.03.1 Rettungsinseln und Rettungswesten
  • 6.03.2 Brandschutzmaßnahmen und der Gebrauch von Feuerlöschern
  • 6.03.3 Gebrauch der Kommunikationseinrichtung (VHF, GMDSS, Satcomms, etc.)
  • 6.03.4 Pyrotechniken und EPIRBs
  • 6.04 Trainingsübung an Bord
  • 6.04.1 Es wird empfohlen, dass Crews Sicherheitsübungen, inklusive des Man-Überbord-Manövers, in regelmäßigen Abständen durchführen.
  • 6.05 Medizinisches Training