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Die Milan Crew kurz vor dem Start zum Budweiser Cup 2017 (Foto: Johann-Nicolaus Andreae)

Milan mit German Offshore Award ausgezeichnet

An Pfingsten wird rund um Helgoland und bei der abschließenden Langstreckenregatta der Nordseewoche immer wieder Segeln auf Spitzenniveau präsentiert: Als größte Yacht im Feld des 25. Rennens von Helgoland nach Edinburg rauschte im vergangenen Jahr die Milan als erstes Schiff beim Budweiser Cup 2017 erwartungsgemäß früh über die Ziellinie. Auch nach allen Abzügen und berechneter Zeit konnte sich die zwanzig Meter lange STP65 damit bei klar behaupten.
Für die Juroren des 11. German Offshore Award war das Grund genug, den Skipper der “Milan”, Dr. Uwe Lebens, und seine Crew als Preisträger für die beste Leistung einer deutschen Segelyacht im internationalen Hochseesport auszuzeichnen. Damit setzte er sich unter Anderem gegen den ebenfalls nominierten Hamburger Segler Jörg Reichers, als Zweitplatziertem in der Prototypen-Klasse beim Mini-Transat-Rennen, durch.
Bei den German Offshore Awards spielen nicht nur die formalen Umstände bei der auszeichnung eine Rolle: Für die Ehrung der im Vergleich zu einer Einhand Atlantiküberquerung eher kurzen Strecke von Helgoland nach Edinburg sprachen auch die ungeplanten Umstände. Die “Milan” und die anderen Teilnehmern am Budweiser Cup der Nordseewoche mussten während ihrer Fahrt einem handfesten Orkan auf der Nordsee trotzen.
Die Auszeichnung unterstreicht dennoch einmal mehr den hohen sportlichen Stellenwert der Nordseewoche, die gerade wegen des tückischen Reviers mit besonderen Herausforderungen auf die Teilnehmer der traditionsreichen Regatta wartet. In diesem Jahr starten die Crews am Pfingstmontag zum Pantaenius Rund Skagen Rennen als Abschluss der Nordseewoche von Helgoland um die Nordspitze Dänemarks bis in die Kieler Förde.
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